Unterricht aus "Bewegung und Sport"

Die nachstehenden Rundschreiben und/oder Erlässe betreffen unmittelbar den Unterricht aus "Bewegung und Sport". Es wird darauf hingewiesen, dass in älteren Rechtsgrundlagen durchaus noch die Bezeichnung "Leibesübungen" für den Unterrichtsgegenstand anzutreffen ist und erst mit allfälligen Novellierungen bzw. Neuveröffentlichungen angepasst wird.

Sollten Sie Fragen haben oder Regelungen für bestimmte Bereiche nicht kennen, kontaktieren Sie uns doch einfach und schreiben Sie uns Ihr Anliegen.

Unterrichtsprinzipien

Der Schule sind viele Bildungs- und Erziehungsaufgaben gestellt, die nicht einem Unterrichtsgegenstand oder wenigen Unterrichtsgegenständen zugeordnet werden können, sondern nur fächerübergreifendem Zusammenwirken vieler oder aller Unterrichtsgegenstände zu bewältigen sind. Kennzeichnend für diese Bildungs- und Erziehungsaufgaben ist, dass sie in besonderer Weise die Grundsätze der Lebensnähe und Handlungsbezogenheit des Unterrichts und der Konzentration der Bildung berücksichtigen; kennzeichnend für sie ist ferner, dass sie nicht durch Lehrstoffangaben allein beschrieben werden können, sondern als Kombination stofflicher, methodischer und erzieherischer Anforderungen zu verstehen sind; und schließlich, dass sie unter Wahrung ihres interdisziplinären Charakters jeweils in bestimmten Unterrichtsgegenständen oder Teilen von Unterrichtsgegenständen einen stofflichen Schwerpunkt besitzen.

Übersicht über die aktuell geltenden Unterrichtsprinzipien

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Eröffnungs - und Teilungszahlenverordnung

Verordnung des Bundesministers für Unterricht und Kunst vom 27. Jänner 1981 über die Führung von alternativen Pflichtgegenständen, Freigegenständen, unverbindlichen Übungen und Förderunterricht sowie die Teilung des Unterrichtes bei einzelnUnterrichtsgegenständen in Schülergruppen (Eröffnungs - und Teilungszahlenverordnung )

Diese Verordnung gilt hinsichtlich der §§ 2 bis 5 für die öffentlichen mittleren und höheren Schulen, Übungsschulen, das Bundes-Blindenerziehungsinstitut in Wien, das Bundesinstitut für Gehörlosenbildung in Wien sowie die Bundes-Berufsschule für Uhrmacher in Karlstein in Niederösterreich und für die mittleren und höheren Privatschulen mit gesetzlich geregelter Schulartbezeichnung sowie die privaten Übungsschulen. Diese Verordnung gilt hinsichtlich der §§ 6, 7 und 9 für die öffentlichen mittleren und höheren Schulen, Übungsschulen, das Bundes-Blindenerziehungsinstitut in Wien, das Bundesinstitut für Gehörlosenbildung in Wien und die Bundes-Berufsschule für Uhrmacher in Karlstein in Niederösterreich und für die mit dem Öffentlichkeitsrecht ausgestatteten mittleren und höheren Privatschulen mit gesetzlich geregelter Schulartbezeichnung sowie privaten Übungsschulen.
Unter höhere berufsbildende Schulen im Sinne dieser Verordnung fallen auch die höheren land- und forstwirtschaftlichen Schulen.

aktuelle Verordnung über Eröffnungs- und Teilungszahlen

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Verordnung über die Aufnahms- und Eignungsprüfungen

Auf Grund der §§ 6 bis 8, des § 28 Abs. 2 und des § 66 Abs. 2 des Schulunterrichtsgesetzes werden für die an öffentlichen und mit dem Öffentlichkeitsrecht ausgestatteten höheren Anstalten der Lehrerbildung und der Erzieherbildung, berufsbildenden mittleren und höheren Schulen, allgemeinbildenden höheren Schulen, Schulen für Berufstätige sowie an den Sonderformen der Hauptschule und der allgemeinbildenden höheren Schulen unter besonderer Berücksichtigung der musischen oder sportlichen Ausbildung durchzuführenden Aufnahms- und Eignungsprüfungen verordnet.
Die Aufnahms- und Eignungsprüfung dient der Feststellung, ob der Aufnahmsbewerber die Eignung für die betreffende Schule (§ 1) aufweist. ie geistige Eignung ist nach den §§ 4 bis 13, 15 bis 19, 21 bis 28, 30 bis 38, 40 bis 44 und 52 bis 54, die körperliche Eignung nach den §§ 14a und 46 bis 50 und die Eignung in künstlerischer Hinsicht nach § 20 festzustellen.

aktuelle Verordnung über Aufnahme- und Eignungsprüfungen

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Sicherheitserlass

Der Unterricht in Bewegung und Sport und die Bewegungsaktivitäten im Rahmen von Schulveranstaltungen können im Spannungsfeld zwischen dem pädagogischen Anliegen nach bewusstem Umgang mit Risiken und der Gewährleistung von Sicherheit stehen.Durch kompetentes, verantwortungsvolles und vor allem sorgfältiges Handeln der Lehrerinnen/Lehrer soll das mit Bewegung und Sport möglicherweise verbundene Risiko minimiert und eine höchstmögliche Sicherheit gewährleistet werden. Es ist daher jene Sorgfalt einzuhalten, die den rechtlichen Vorschriften entspricht und nach den gegebenen Umständen und Verhältnissen erforderlich ist.

Bei der Gestaltung des Unterrichts in Bewegung und Sport ist insbesondere auf die körperliche Sicherheit und Gesundheit der Schülerinnen/Schüler zu achten (vgl. § 51 Abs 3 SchUG). Es sind daher nur jene Tätigkeiten durchzuführen, deren Vermittlung von der Lehrerinnen/Lehrern auch unter objektiver Betrachtungsweise ausreichend beherrscht wird (vgl. § 6 StGB, § 1299 ABGB, RS 15/2005 Aufsichtserlass 2005).

Für den Kriterienkatalog für den Bau und Betrieb von schülergerechten Seilgartenanlagen, der als Orientierung für Lehrerinnen und Lehrer gelten soll, wird auf das Kuratorium für alpine Sicherheit verwiesen. Seilgartenanlagen, die den genannten Kriterienkatalog erfüllen, werden in besonderem Maße für Schülerinnen und Schüler empfohlen.

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Bekleidung, Piercing und Körperpflege

Sachgebiet: Pädagogische Angelegenheiten
Inhalt: Bewegungserziehung, Bekleidung, Piercing und Körperpflege, Richtlinien
Geltung: unbefristet
Rechtsgrundlage: Lehrpläne, Sicherheitsvorkehrungen

Nichtraucherschutz (Tabakgesetz)

Nichtraucherschutz (§ 12, §13, §13a): Rauchverbot gilt in Räumen für Unterrichts- und Fortbildungszwecke, Verhandlungszwecke und schulsportliche Betätigung. In Mehrzweckhallen und Räumen, die nicht ausschließlich diesen Zwecken gewidmet sind, gilt ein Rauchverbot für die Dauer der Nutzung für diese Zwecke im und für den davor liegenden Zeitraum, der für eine Entlüftung des Raumes erforderlich ist. Diese Regelungen gelten nicht für ausschließlich privaten Zwecken dienende Räume. Unbeschadet arbeitsrechtlicher Bestimmungen und diesen Regelung gilt Rauchverbot in Räumen öffentlicher Orte.

aktuelle Fassung des Tabakgesetzes

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Richtlinien für die Durchführung des Schwimmunterrichtes

Das nachfolgende Schreiben fasst die rechtlichen Grundlagen für die Durchführung des Schwimmunterrichts zusammen.

    Rechtliche Grundlagen und Sicherheit bei Radausflügen

    Das nachfolgende Schreiben fasst die rechtlichen Grundlagen für die Durchführung von Radausflügen zusammen.

    Information über den Sinngehalt von unverbindliche Übungen in Bewegung und Sport

    Das nachfolgende Schreiben gibt einen Überlick über die Sinn- und Wertdimensionen von unverbindlichen Übungen im Unterrichtsfach Bewegung und Sport. Gerade in Bewegung und Sport kann durch das Führen von Unverbindlichen Übungen eine Vertiefung des lehrplanmäßig geregelten Unterrichts erfolgen, der die  Möglichkeit für ein lebensbegleitendes, nachhaltiges Sporttreiben sicher stellen kann.

    Integration von behinderten Schülern im Unterricht Bewegung und Sport

    Schlagworte: Unterricht, Integration
    Eine Einbeziehung von behinderten Schülern in Aktivitäten der Leibesübungen kann nicht generell verordnet werden, darf aber unter gewissen Umständen bzw. Bedingungen empfohlen und somit ermöglicht werden.

    Befreiung von der Teilnahme an einzelnen Pflichtgegenständen und verbindlichen Übungen

    Auf Grund des § 11 Abs. 6 des Schulunterrichtsgesetzes in der geltenden Fassung, wird die Teinahme für Schülerinnen und Schüler, die durch ein körperliches Gebrechen an der Teilnahme am Unterricht in einzelnen Pflichtgegenständen oder verbindlichen Übungen wesentlich behindert sind oder deren Gesundheit durch die Teilnahme gefährdet wäre, geregelt. Diesbezüglich sind nach Maßgabe der vorliegenden Bestimmungen Schülerinnen und Schüpler von der Teilnahme am Unterricht zu befreien sind.

    aktuelle Verordung über die Befreiung von der Teilnahme an Pflichtgegenständen

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    Grundsatzerlass zum Projektunterricht

    Vorrangige Ziele des Projektunterrichtes sind: Autonomes Lernen und Handeln, eigene Fähigkeiten und Bedürfnisse erkennen und weiterentwickeln, Handlungsbereitschaft entwickeln und Verantwortung übernehmen, ein weltoffenes, gesellschaftlich-historisches Problembewußtsein ausbilden, Probleme erkennen, strukturieren und kreative Lösungsstrategien entwickeln, kommunikative und kooperative Kompetenzen sowie Konfliktfähigkeit entwickeln und organisatorische Zusammenhänge begreifen und gestalten.
    Dazu gibt es wertvolle Tipps in einer umfangreichen Broschüre des bmukk.

    Verordnung die Schulordnung betreffend

    Auf Grund der §§ 43 bis 50 des Schulunterrichtsgesetzes, BGBl. Nr.
    139/1974 (in der geltenden Fassung), wird verordnet: 

    Die Schüler haben durch ihr Verhalten und ihre Mitarbeit im Unterricht in der Schule und bei Schulveranstaltungen die Unterrichtsarbeit zu fördern. Die Schüler haben sich in der Gemeinschaft der Klasse und der Schule hilfsbereit, verständnisvoll und höflich zu verhalten.

    Daraus folgen eine Reihe von Verhaltensregeln für Schülerinnen und Schüler, für Lehrerinnen und Lehrer, aber auch Auflagen an die Eltern bzw. Erziehungsberechtigten.

    aktuelle Fassung der Verordnung über die Schulordnung

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