Unterricht

Bewegung und Sport sind seit vielen Jahren ein integraler Bestandteil der österreichischen Schule. Seit der Entwicklung des "Natürlichen Turnens" in den Jahren 1920 - 1930 durch Margarete Streicher, die die "Turnlehrer"-Ausbildung an der Universität maßgeblich beeinflusste, und durch den Ministerialbeamten Karl Gaulhofer hat die Bewegungserziehung einen bedeutenden Stellenwert in der Schule erlangt und bis heute erhalten.

Die Bewegungserziehung muss sich heute der Herausforderung stellen, dass die Lebenswelt der Kinder immer bewegungsärmer wird. Ausgewogene körperliche Entwicklung, Vielfalt von motorischen Erfahrungen, Gesundheitsförderung und Handlungsfähigkeit im Sport sind daher die zentralen Anliegen des Faches. Die moderne Bewegungserziehung geht davon aus, dass die Vielfalt der Bewegungskultur (von einfachen Tätigkeiten bis zur komplexen Sportwelt) den Schülerinnen und Schülern nahegebracht wird.

Gesundheit ist wichtig: Bewegungserziehung leistet nicht nur einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsförderung, sondern das Fach ist auch sehr gut geeignet, an der Entwicklung einer gesundheitsfördernden Organisation der einzelnen Schulstandorte mitzuwirken.

Dazu braucht es ausreichende Ressourcen, die in Österreich weitgehend gegeben sind. Darüber hinaus muss die Schule aber auch Partnerschaften mit außerschulischen Einrichtungen suchen, um das Ziel der täglichen Bewegungszeit (vor allem für die 6- bis 14-jährigen Kinder) zu verwirklichen.

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