Sommersportwochen und Wintersportwochen

Sommersportwochen sind eine Form der (bewegungserziehlichen) Schulveranstaltungen. Die Inhalte sollen eine Ergänzung und Erweiterung des Lehrstoffes des Unterrichtsgegenstandes Bewegung und Sport sein.

Dazu zählt vor allen auch das Kennenlernen von Sportarten, die als Möglichkeit einer sinnvollen Freizeitgestaltung (über die Schulzeit hinaus) erlebt werden.

Abhängig sind die Inhalte von bewegungserziehlichen Schulveranstaltungen von den gültigen Lehrplänen und zum anderen von den gültigen "Richtlinien zur Durchführung von bewegungserziehlichen Schulveranstaltungen".

Da es sich bei den zu beachtenden Rahmenbedingungen zumeist um rechtliche Angelegenheiten handelt, finden Sie die zugerhörigen Bestimmungen im Untermenü Recht.

Hinweise und Erläuterungen zu den rechtlichen Bestimmungen zu Wintersportwochen

Nach der gegenwärtigen rechtlichen Regelung sind alle Veranstaltungen, die der Erweiterung des Unterrichts dienen, nur über Schulveranstaltungen möglich. Um den autonomen Bedürfnissen der unterschiedlichen Schulformen nach Möglichkeit zu entsprechen, verzichtet die Schulveranstaltungenverordnung  auf konkrete Vorgaben. Weitere Auflagen, wie die Konkretisierung durch Erlässe, sollen daher weitgehend vermieden werden. Es ist jedoch möglich und auch wünschenswert, für die an der Schule regelmäßig wiederkehrenden Arten von Veranstaltungen (z.B. Wintersportwochen) bestimmte Kriterien durch die Schulpartner festzulegen. Diese sind dann auch nur für die jeweilige Schule verbindlich. Um die qualitativen Standards erhalten zu können, hat das Bundesministerium für Bildung und Frauen eine "Richtlinie für die Durchführung bewegungserziehlichen Schulveranstaltungen" (siehe nebenstehende Links) herausgegeben.

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Die verschiedenen Formen von Schulveranstaltungen

Zur Unterscheidung von Schulveranstaltungen und schulbezogenen Veranstaltungen siehe nachfolgendes Dokument.

Überlegungen zur Durchführung von Wintersportwochen (Kosten, Verrechnung, Auswahl der Lehrer, Versicherung)

Die Rahmenbedingungen können durch die Schulpartner  festgelegt werden.  Die Kostenbeiträge der Schüler für Schulveranstaltungen dürfen sich nur auf bestimmte Bereiche erstreckenund die Höhe der voraussichtlichen Kosten muß den Erziehungsberechtigten rechtzeitig bekanntgegeben werden.

Für die Teilnahme an Schulveranstaltungen haben Lehrer/innen  Anspruch auf Reisegebühren und bei mindestens viertägigen Veranstaltungen ein Entgelt für die pädagogisch-inhaltliche Betreuung der Schüler/innen.

Die immer größeren Umfang annehmende autonome Gebarung der Schulen läßt die Disposition der vorhandenen finanziellen Mittel immer schwieriger und damit den Bereich der Abrechnung von Schulveranstaltungen recht sensibel werden.In der Regel wird für Sportwochen ein/eine Bewegungserzieher/in mit der Leitung der Veranstaltungen zu betrauen sein. In Absprache mit dem bestellten Leiter der Schulveranstaltung hat der Schulleiter weiters Begleitpersonen  mit der Teilnahme zu beauftragen.

Ebenso wie die Schüler/innen zur Teilnahme am Unterricht verpflichtet sind,  haben sie auch an Schulveranstaltungen teilzunehmen. Nur jene Schulveranstaltungen, die mit einer Nächtigung außerhalb des Wohnortes verbunden sind, entbinden den Schüler von der Teilnahme.

Bei der AUVA sind alle ordentlichen und außerordentlichen österreichischen Schüler/innen und Studierende, unabhängig von der Staatsbürgerschaft beitragsfrei versichert. Nach einem Unfall ist die Meldung zu erstatten.